Das Beste aus beiden Welten

Der HyperHybrid von OBRIST Powertrain auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt

Frankfurt - Die automobile Zukunft ist das Thema der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt – und die OBRIST Powertrain, eine Entwicklungsgesellschaft aus Lustenau am Bodensee in Österreich, will dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.

OBRIST Powertrain zeigt in Frankfurt sein System mit dem Namen „HyperHybrid“:  Bei diesem System wird das Fahrzeug ausschließlich elektrisch angetrieben; aber es verbindet einen – sehr kleinen und sehr sparsamen – vibrationsfreien Verbrennungsmotor mit einer Batterie und einem Elektromotor. Der Verbrennungsmotor ist ein Zweizylinder Einliter Benziner mit 54 PS, der zwei Generatoren zur Stromerzeugung direkt antreibt. Dieser Motor erzeugt ausschließlich Strom (sowohl für den Antrieb der E-Motoren als auch für das Laden der Batterie) – Schaltung und Getriebe entfallen ebenso, wie unterschiedliche Drehzahlen bei unterschiedlichen Fahrzuständen. Der Motor läuft – wenn er läuft – nur im optimalen Drehzahlbereich (Lambda 1) bei diesem sogenannten stöchiometrischen Verhältnis können alle Brennstoff-Moleküle vollständig mit dem Luftsauerstoff reagieren, ohne dass Sauerstoff fehlt oder unverbrannter Kraftstoff übrigbleibt – es kommt zu einer vollständigen Verbrennung. Das bedeutet, dass dieser Motor keine Luftschadstoffe mehr ausstößt, dass also aufwändige Nachbehandlungen des Abgases nicht mehr nötig sind. Das gesamte Aggregat ist zudem auf Laufruhe optimiert – dank gegenläufiger Kurbelwellen werden jegliche Vibrationen weggefiltert – Obrist spricht von einem „Zero Vibration Generator“ und verspricht Laufruhe wie bei einem Zwölfzylindermotor. Doch damit nicht genug, diese Kombination wird dann noch eingekapselt, sodass sie nahezu unhörbar wird.

Dieses stille Kraftwerk erlaubt dann für den HyperHybrid eine – im Vergleich zu rein elektrischen Fahrzeugen – kleine Hochleistungsbatterie; dafür werden dann nicht 10.000, - € bis 12.000 € fällig, sondern ebenso wie für den Generator nur rund 2.000, - €.

Das ganze System ist dann deutlich leichter, als allein die Batterie bei einem rein elektrischen Fahrzeug; erst recht leichter als ein klassischer Hybrid. Und dieses Gewicht ist dann auch noch zugunsten des Fahrverhaltens weit unten im Fahrzeug untergebracht.

Dank dieser Gewichtsersparnis ist der HyperHybrid deshalb auch besonders effizient – er kommt im gemischten Fahrbetrieb mit weniger als drei Liter aus und schlägt damit die vergleichbaren Hybridfahrzeuge um Längen; und seine Reichweite ist mit über 1.000 Kilometern unschlagbar.

Kleiner Motor, kleinere Batterie und weniger Fahrwerksteile wirken sich auch positiv auf die Kosten aus – und damit auf den Preis: die Basisversion eines kleineren Mittelklassewagen mit HyperHybrid könnte unter 20.000,- € kosten, das sind rund 10.000,- € weniger als zum Beispiel ein Elektrogolf.

Und zukunftsfest ist diese technische Lösung auch noch: natürlich verträgt der Motor auch die synthetischen Kraftstoffe der Zukunft. Diese Kraftstoffe werden mit erneuerbaren Energien gewonnen, ihre CO2 Bilanz ist deshalb vollkommen ausgeglichen.

Schon heute erfüllt der HyperHybrid deshalb nicht nur die europäischen Vorgaben für den CO2 Ausstoß, er übertrifft sogar die für 2030 geplanten Werte.

Die besonders gute Fahrdynamik kommt ausschließlich aus der Hochleistungsbatterie, die in Ihrem Energieinhalt klein und daher kostensparend ist. Der Sommer- sowie Winterbetrieb als auch Bergfahrten sind ohne jede Einschränkung möglich.

Sauber, C02 arm (und mit synthetischen Kraftstoffen in Zukunft sogar CO2 frei), komfortabel und erschwinglich ist ein solches Auto – eben die Kombination aus den besten Ingredienzien der Welt der Mobilität.

OBRIST Powertrain hat mit einem Prototyp (Mark I) in 6 Jahren 15.000 Kilometer zurückgelegt und die theoretischen Daten auch im realen Fahrbetrieb bei allen Witterungsbedingungen nachgewiesen. Zurzeit wird ein neuer Versuchsträger (Mark II) vorbereitet.

OBRIST verhandelt mit namhaften Automobilherstellern in verschiedenen Kontinenten über Lizenzen zur Übernahme des Systems; mit einem weltweit tätigen prominenten Marktteilnehmer wurde ein erster Lizenzvertrag geschlossen.

Prof. Reinhard Hüttl, Chef des Geoforschungsinstituts und Vizepräsident von Acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften erläuterte im August in der Wirtschaftswoche das Prinzip des seriellen Hybrid:

„Bei Seriellen Hybride lädt ein Verbrennungsmotor die Batterie nur als Generator - der eigentliche Antrieb ist voll elektrisch. Das Fahrzeug ist leichter und günstiger als beim Parallel-Hybrid, die Verbrennungsmotoren würden kompromisslos nur im optimierten Bereich arbeiten – weitgehend abgasfrei und verbrauchsarm. Moderne serielle Hybride erfüllen bereits heute Abgas- und Verbrauchswerte, die in der EU von 2030 an gelten sollen. Die bestehende Infrastruktur (Tankstellen) können weiter genutzt werden.“

Und Prof. Robert Schlögl, Direktor Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin und am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr, propagiert in der WELT den seriellen Hybrid als eine neue Art des Elektroantriebs: “Der Strom für diese Motoren sollte nicht aus einer Batterie kommen, sondern von einem besonderen Verbrennungsmotor, in dem synthetische Kraftstoffe verbrannt werden. Die Turbine versorgt eine kleine Batterie mit der Energie, die zum Betrieb des Elektromotors benötigt wird.

Diese verglichen mit reinen Elektrofahrzeugen kleine Batterie kann überdies die beim Bremsen zurückgewonnene Energie aufnehmen.” Dieser Antrieb werde bereits vielfach eingesetzt – “in praktisch allen großen Maschinen”.

OBRIST Powertrain ist ein österreichisches Entwicklungsunternehmen, welches sich auf die Entwicklung von Kernkomponenten für Hybrid- und Batterie-Fahrzeuge fokussiert hat.

Unsere Komponenten und Systeme sind kompakt, einfach und unglaublich kosteneffizient. Wir bieten skalierbare Lösungen, welche die Vielfalt der Anforderungen ausgezeichnet abdecken und zwar von der leistbaren Massenmarkt-Mobilität bis hin zum Premium Segment.

Die OBRIST Powertrain wurde 2011 als natürliche Erweiterung der OBRIST Engineering gegründet, welche bereits seit 1996 an umweltfreundlichen Thermomanagement-Lösungen für die Automobilindustrie arbeitet. Unsere serielle Antriebsstrang-Lösung, der HyperHybrid, wurde aus einer intensiven Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie entstanden. Auch das Bedürfnis, die Marktdurchdringung von effizienten, alternativen Antriebssystemen zu beschleunigen, war ein starker Treiber. Dieses Konzept kann den CO2-Fußabdruck der weltweiten Mobilität signifikant reduzieren.

Wir bieten eine Plug-In Hybrid Antriebsstrang-Lösung an, welche mit einer maximalen Energie- und Kosteneffizienz sowie unübertroffener Kompaktheit glänzt. Dies wird Dank eines patentierten und einfachen Designs erreicht, welches eine Vielzahl von Funktionen beinhaltet.

Das OBRIST Team ist eine engagierte Gruppe von Individuen mit ausgezeichnetem Wissen in allen wichtigen technischen Fachrichtungen, speziell im Bereich Thermo-Management, Hybrid-Antriebsstrangentwicklung und Steuerungstechnik.

Wir erschaffen die nachhaltige Mobilität von morgen.

OBRIST Powertrain auf der IAA Halle 4.1, Stand A34

 

Kontakt

Thorsten Rixmann

Director of Communication

E-Mail: t.rixmann@obrist.at

Tel: +43 660 5642275