GROSSBRITANNIEN AUF DER IAA: DIE MOBILITÄT DER ZUKUNFT

10.09.2019
  • Britische Unternehmen stellen neue emissionsfreie und nachhaltige Technologien in der „New Mobility World“ vor
  • Großbritannien ist erstmals mit eigenem offiziellem Stand auf der weltgrößten Automobilmesse vertreten
  • Das Land ist einer der führenden Standorte für die Erprobung autonomer Fahrzeuge

Das Department for International Trade (DIT – Ministerium für Internationalen Handel) ist vom 10. bis 15. September erstmalig auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt vertreten und stellt dort einige der innovativsten britischen Automobilunternehmen vor. Andrew Mitchell, der britische Handelskommissar für Europa (Her Majesty’s Trade Commissioner), wird den Gemeinschaftsstand am 10. September eröffnen und sich mit britischen Ausstellern sowie bedeutenden Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Industrie austauschen.

In der Halle „New Mobility World“ (Halle 5, Stand D06) stehen neue Technologien für emissionsfreie und nachhaltige Mobilität im Zentrum, darunter die Einpark-Software von Oxbotica, E-Scooter von Swifty und Elektro-Taxen von LEVC im Look der legendären britischen „Black Cabs“.

„Die britische Regierung investiert mehr als 2 Milliarden GBP in die Automobilindustrie und macht das Land somit zum idealen Standort für die Entwicklung und Herstellung von Fahrzeugen für die Zukunft: elektrisch, emissionsarm, leicht und vernetzt“ betont Andrew Mitchell.

Zu den Unternehmen, die sich auf dem britischen Gemeinschaftsstand präsentieren, zählen auch AMPLYFI, AVID Technology, AppyParking, EXEROS Technologies, Global Design Solutions (GDS), Gordon Murray Design, McLaren Applied Technologies und Reflexal.

Graham Stuart, Staatssekretär für Investitionen, Department for International Trade:

„Großbritannien spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung neuer Technologien für nachhaltigen Transport, nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Neben Nissans erster großer Batteriefabrik für Elektrofahrzeuge in Europa befindet sich auch das europäische Zentrum Toyotas für die Produktion von Hybrid-Antriebssträngen bei uns, und der Jaguar I-Pace ist das erste Elektroauto, das in Europa entworfen wurde.

Unsere beiden Länder stehen vor großen Herausforderungen im Transportbereich, denen wir durch unsere enge und fachlich fundierte Zusammenarbeit begegnen werden.

In Partnerschaft mit Deutschland und anderen Ländern weltweit werden wir die Industrie beim Übergang zu einer emissionsfreien, vernetzten und autonomen mobilen Zukunft unterstützen.“

Großbritannien hat als erstes Land einen rechtlichen Rahmen für die Nutzung autonomer Autos auf allen britischen Straßen geschaffen und Vorschriften für die Versicherung solcher Fahrzeuge erlassen. Zudem ist Großbritannien das weltgrößte Zentrum für den Motorsport – sechs der zehn Formel-1-Teams haben hier ihren Sitz.

Auch über die Automobilindustrie hinaus sind Deutschland und Großbritannien etablierte Wirtschaftspartner – der Handel zwischen beiden Ländern belief sich im Jahr 2018 auf einen Wert von über 130 Milliarden GBP.

Nach wie vor ist Großbritannien der wichtigste Investitionsmagnet in Europa mit einem Gesamtvolumen von 573 Milliarden von der EU investierten GBP, davon 63 Milliarden GBP allein aus Deutschland. Im Gegenzug hat Großbritannien 23 Milliarden GBP in Deutschland investiert. Britische und deutsche Unternehmen beschäftigen gemeinsam mehr als eine Million Menschen in beiden Ländern.

Hinweis für die Presse

  • Mehr zur britischen Automobilindustrie und der Präsenz Großbritanniens auf der IAA finden Sie hier.
  • Kurz-Interviews mit den britischen Mittausstellern finden Sie auf der Webseite der New Mobility World hier und hier (in DE & EN).
  • Fotos von der Messe finden Sie hier.
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