E-Skateboards – Spielzeug oder echte Mobilität?

16.12.2020

Zugegeben: mit einem Skateboard lassen sich in der Regel weder Langstrecken noch Bergrouten bewältigen. Daran ändert auch ein angebrachter Akkumotor nichts. Aber für sportbegeisterte Mobilitätsfans ist ein E-Skateboard eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Lesen Sie hier, was Interessierte vor der Anschaffung beachten sollten und welche E-Skateboards unter anderem auf dem Markt sind.

Stefan Boudar führt ein Unternehmen, das sich mit der individuellen Gestaltung von E-Skateboards befasst. Dabei spielen Größe, Gewicht und die persönliche Fahrerfahrung der Kunden eine Rolle. Der Name seiner Firma ist Programm: E-Funsport. Boudar ist der Meinung, E-Skateboards würden sich nicht nur als Hobby, sondern beispielsweise auch wunderbar für den alltäglichen Arbeitsweg eignen.

Hier können Sie mit einem E-Skateboard fahren

Technisch mag das korrekt sein und erfahrene Skater sind unter Umständen in der Lage, einen längeren Weg mit einem E-Skateboard zurückzulegen. Allerdings hat diese Arbeitsweg-Alternative einen Haken. E-Skateboards sind in Deutschland nicht für den Straßenverkehr zugelassen und dürfen somit nur auf privatem Gelände gefahren werden.

Trotz der rechtlichen Einschränkungen ist die Nachfrage groß und der Markt der E-Skateboards wächst stetig. Mittlerweile gibt es Boards mit Straßen- sowie auch All-Terrain-Bereifung. Theoretisch ließe sich mit dieser Ausstattung auch ein Schotter- oder Waldweg befahren. Allerdings bewegt sich der Fahrer in diesem Fall in einer juristischen Grauzone. Stefan Boudar, der selbst ein begeisterter E-Skateboardfahrer ist, rät von Fahrten auf Schotter oder Schnee ab. Auch waghalsige Stunts und Tricks seien mit einem E-Skateboard nur schwer auszuführen. Das Problem dabei wäre das Gewicht des Boards sowie die festgeschraubte Akkubox. Somit erfüllt das E-Skateboard seinen Hauptzweck in der reinen Fahrfreude.

So funktioniert das E-Skateboard

Das E-Skateboard lässt sich mit einer Fernsteuerung, die der Fahrer in der Hand hält, vorwärts steuern. Manche Modelle haben sogar in jeder Rolle einen Motor verbaut. Die Verbindung zwischen Fernsteuerung und Motor wird entweder via 2.4Ghz oder Bluetooth hergestellt. Die Autoren der Seite Dad’s Life befassen sich mit unterschiedlichen Mobilitätsthemen und raten zum Kauf eines Boards mit 2.4 Ghz-Fernsteuerung. Bei dieser Variante würden während der Fahrt Verbindungsabbrüche vermieden werden.

Der Lenkung funktioniert genauso, wie man sie bei Skateboards ohne Motor kennt. Durch Gewichtsverlagerung wird die gewünschte Richtung angesteuert. Parallelen hat der Sport auch mit dem Surfen oder Snowboarden. E-Skateboards können je nach Hersteller zwischen 10 und 15 km/h, teilweise sogar 45 km/h erreichen. Eine hochqualitative und verlässliche Schutzausrüstung ist daher Pflicht.  

Diese Hersteller von E-Skateboards sollten Sie kennen

Wie bei allen Mobilitätsvarianten sind eine ausgefeilte Technologie sowie verlässliches Material das A und O. Käufer müssen sich auf diese Komponenten verlassen können, um sicher unterwegs zu sein – das gilt für den alltäglichen Gebrauch genauso wie für das reine Vergnügen. Insbesondere Skateboard-Neulinge sollten sich vor dem Kauf ausführlich beraten lassen und vorsichtig an das E-Skateboard herantasten. Anregungen und Inspiration finden Sie unter anderem bei: