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Digital Auto Report 2021 @ IAA MOBILITY

Im Rahmen der IAA MOBILITY Sustainability Lounge stellen Strategy& und PwC den ersten Teil des „Digital Auto Report 2021“ mit spannenden Insights zum Mobilitätsverhalten der Menschen in Deutschland, den USA und China vor.

Corona hat die Mobilität weltweit verändert. Doch wie wirkt sich das auf das individuelle Mobilitätsverhalten aus? Das hat Strategy& auf drei Kontinenten untersucht. Die zentrale Erkenntnis: Die Mehrheit der Menschen ist bereit, ihr persönliches Mobilitätsverhalten zu verändern, um dadurch CO2-Emissionen einzusparen. In Deutschland sind es 70, in China 97 und den USA 52 Prozent der Befragten. Trotz hoher Bereitschaft, den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren, signalisieren die Menschen für die Zeit nach der Corona-Pandemie eine ausgeprägte Affinität zum Individualverkehr. Allein 44 Prozent der Menschen hierzulande wollen sich in den kommenden 24 Monaten einen Neuwagen zulegen – doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Und knapp die Hälfte der Deutsche will in Zukunft kürzere Distanzen vermehrt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. 

26 Prozent nehmen sich einen Komplettverzicht auf Kurzstreckenflüge vor und rund ein Fünftel geben an, der Umwelt zuliebe vom Verbrenner auf ein E-Auto zu wechseln. In China wollen hingegen über 60 Prozent auf den alternativen Antrieb umsteigen. Während das Auto und das Fahrrad als deutliche Gewinner aus der Pandemie hervorgehen, gilt der öffentliche Verkehr als Verlierer: Trotz der hohen Relevanz integrierter multimodaler Verkehrskonzepte sind lediglich sieben Prozent bereit, verstärkt auf Bahn und Bus umsteigen. Auch nachhaltige Mobilitätskonzepte wie das Bike- oder Carsharing sind derzeit nicht mehr so gefragt. Größtes Hindernis bei der Nutzung von Sharing-Angeboten oder dem ÖPNV sind zu hohe Preise. 23 Prozent wünschen sich zudem eine bessere Verfügbarkeit.