Vorhang auf für die E-Auto-Stars 2021

Welche neuen Autos kommen in diesem Jahr auf die Straßen? Auf jeden Fall wird es elektrischer als je zuvor! Ob kleines SUV oder großes Sport-Coupé – hier kommt die Auswahl der wichtigsten E-Autos für 2021.

Der E-Mobility-Report der IAA MOBILITY hat es bereits gezeigt: Die Zahl der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge steigt rasant. Insbesondere der Markt Europa verzeichnete 2020 hohe Wachstumsraten. Einen weiteren Schub für die Zulassungszahlen dürften diese E-Autos bringen, die in diesem Jahr Marktstart haben – alphabetisch sortiert nach Herstellern.

Audi e-tron GT

Flach und schnittig wie ein Coupé, aber mit vier Türen: Der Audi e-tron leistet bis zu 530 elektrische PS und schafft 488 Kilometer mit einer Akkuladung. Anders als sein Technikbruder Porsche Taycan legt der Audi mehr Fokus auf Komfort und Langstreckentauglichkeit.

Marktstart: Mai

© Audi

Audi Q4 e-tron

Nach dem großen SUV e-tron legen die Ingolstädter mit einem kleineren SUV nach, das sich die technische Basis mit dem VW-E-SUV ID.4 teilt. Der Q4 e-tron hat bis zu 299 PS unter der Haube und fährt bis zu 520 Kilometer mit einer Akkuladung. Neben der klassischen SUV-Version gibt es auch eine Variante mit coupéhaft abfallendem Heck.

Marktstart: Juni

© Audi

BMW iX

Nach den ikonischen Elektro-Vorreitern i3 und i8 war es recht lange still um die i-Sparte bei BMW. Nun bringen die Bayern ein bulliges, bis zu 500 PS starkes E-SUV namens iX auf den Markt, das mit der neuesten Version des BMW-Bediensystems gesteuert wird und in der reichweitenstärksten Version bis zu 600 Kilometer weit kommen soll, ohne nachzuladen.

Marktstart: November

© BMW

BMW i4

Auch in der Mittelklasse fährt BMW mit einem reinen E-Modell vor: Der i4 kommt als Gran Coupé und soll auch eine sportliche M-Variante bekommen. Auch hier versprechen die Bayern enorme Reichweiten von bis zu 590 Kilometern.

Produktionsstart: Sommer; Auslieferung Ende des Jahres/Anfang 2022

© BMW

Cupra Born

Automobil-Experten dürften es gleich gesehen haben: Das erste reine E-Auto von Seat erscheint unter der Sportmarke Cupra und ähnelt in der Grundform stark seinem Technikbruder, dem VW ID.3. Bei der Frontgestaltung und bei den Leistungswerten ist er aber sportlicher unterwegs.

Marktstart: Ende des Jahres

© Cupra

Dacia Spring

Das günstigste E-Auto Deutschlands – so betitelt ihn Renaults Tochtermarke Dacia. Für E-Einsteiger bietet der Spring 45 PS und bis zu 225 Kilometer Reichweite zu einem Kampfpreis: 21.790 Euro kostet das kompakte SUV, abzüglich der 9570 Euro E-Bonus kostet er in etwa so viel wie sein benzinangetriebener Bruder Duster.

Marktstart: Herbst

© Dacia

Hyundai Ioniq 5

Optisch bringt der kompakte Hyundai Tradition und Zukunft zusammen. Technisch ist er auf dem neuesten Stand, lässt sich dank 800-Volt-Technik laut Hersteller innerhalb von 18 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Markstart: Sommer

© Hyundai

Kia EV6

Technisch ist er mit dem Hyundai Ioniq 5 verwandt, setzt optisch aber ganz andere Akzente: Das Heck verläuft ähnlich wie einem Coupé, und auch die Front ist deutlich sportlicher geschnitten als beim Hyundai. Der Kia EV6 kommt zudem mit einer sportlichen GT-Version.

Marktstart: Ende des Jahres.

© Kia

Mercedes EQA

Er ist das erste voll förderfähige E-Auto von Mercedes: Der EQA ist der elektrische Bruder des GLA, setzt aber auf eine eigene Optik. Die Stärken des Bruders in Sachen Bedienbarkeit hat er dagegen übernommen. Schon in der Basis soll der EQA bis zu 426 Kilometer weit mit einer Akkuladung fahren.

Markstart: Frühjahr

© Daimler

Mercedes EQB

Frisch präsentiert auf der Auto Shanghai: Der EQB. So wie der GLB zeigt er optisch klare Kante, ist technisch aber eng mit dem EQA verwandt. Er bietet sieben Sitze und aktuell bis zu 292 PS.

Markstart: noch unbekannt; vermutlich Spätsommer/Herbst

© Daimler

Mercedes EQS

Er ist das erste Auto bei Mercedes, das technisch nicht von einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor abgeleitet wird. Bis zu 760 PS sind möglich, dazu eine beeindruckende Reichweite von bis zu 770 Kilometern. Die Luxuslimousine bietet zudem spannende neue Features wie riesige Displays, die sich über den gesamten Armaturenträger spannen oder hochautomatisiertes Fahren bis 60 km/h.

Marktstart: vermutlich Herbst

© Daimler

Porsche Taycan Cross Turismo

Mit dem sportlichen Taycan hat Porsche ein elektrisches Ausrufezeichen gesetzt – nun kommt die Variante mit Kombi-Heck und leichter Höherlegung. Durch das Kombiheck gibt es mehr Kopffreiheit für die Passagiere im Fond.

Marktstart: Sommer

© Porsche

Renault Kangoo Z.E.

Mit dem frischen Hochdachkombi Kangoo bringt Renault auch gleich eine Elektro-Variante mit. Sowohl Pkw- als auch Nutzfahrzeugvarianten sind erhältlich.

Marktstart: Ende des Jahres/Anfang 2022

© Renault

Tesla Model Y

Platz für sieben Personen – das sieht man dem Model Y auf den ersten Blick gar nicht an. Das Mittelklasse-SUV ähnelt stark dem Model 3, ist aber höher. Erste Exemplare werden bereits ausgeliefert, spätestens 2022 ist auch Europa dran. Bis zu 505 km Reichweite sind mit ihm möglich.

Marktstart: spätestens Anfang 2022

© Tesla

VW ID.5

Auch wenn der hier gezeigte ID.6 (Premiere war auf der Auto Shanghai) nur für den chinesischen Markt geplant ist – mit dem aktuell gestarteten ID.4 geht VW in den Angriffsmodus. Möglicherweise könnte noch in diesem Jahr die Coupévariante ID.5 kommen.

Marktstart: noch unbekannt, eventuell schon Ende des Jahres

© Volkswagen

Die IAA MOBILITY wandelt sich von einer reinen Autoshow zur internationalen Mobilitätsplattform mit vier Säulen: Dem Summit, der Conference, der „Blue Lane“ und dem innerstädtischen Open Space. Unter dem Motto „What will move us next“ steht sie für die digitale und klimaneutrale Mobilität der Zukunft. Vom 7. bis 12. September 2021 kommen die Auto-, Fahrrad- und Tech-Industrie auf der IAA MOBILITY in München zusammen.