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Oben ohne in den Sommer!

25.05.2021

Jetzt kommt der Sommer – und damit die Cabrio-Zeit! Tagsüber brennt die Sonne vom Himmel, die Abende sind lang und lau – so sieht das ideale Wetter für alle aus, die Cabrios lieben. Hier finden Sie eine Auswahl der schönsten Offenen der Saison.

Über 100 neue Cabrio-Versionen in verschiedenen Preisklassen und mit unterschiedlichen Motorisierungen zählt der ADAC in seinem Report zu den Neuheiten 2021. Hier ist eine Auswahl der schönsten Aktuellen der IAA-Aussteller für die sommerliche Oben-ohne-Fahrt.

Audi A5

Wer das Audi A5 Cabriolet fahren will, hat die Qual der Wahl: Die Audi-Webseite bietet 127 Motorisierungs- und Ausstattungs-Varianten. Die Wahl fällt wohl stets auf den Richtigen, denn der A5 ist seit Jahren immer in den Cabrio-Top-Ten zu finden. Schön bei allen: die breiten Lufteinlässe und die Chromspangen an der Front und die sportlichen mittig betonten Schweller an der Seite, ebenso wie das breite Heck mit Querspange und trapezförmigen Endrohrblenden. Ein sportlich-schicker Cruiser für jeden Tag.

Seit Jahren immer in den Cabrio-Top-Ten: Das A5 Cabrio  © AUDI AG
Seit Jahren immer in den Cabrio-Top-Ten: Das A5 Cabrio © AUDI AG

Smart fortwo EQ

Vielleicht ist der Smart fortwo EQ Cabrio nicht das Auto für die große Landpartie, die stundenlang durch Alleen und über Straßen zwischen malerischen Dörfern führt. Für den Roadtrip ohne Ziel, bei dem das Fahren und nicht das Ankommen das Vergnügen ist. Aber für den Cabrio-Trip durch die Stadt ist der kleine Vollelektrische mit dem Alleinstellungsmerkmal Parkplatztgarantie perfekt. Das „Autoscooter-Gefühl“, das man auch in der geschlossenen Version hat, ist beim offenen Fahren noch viel besser zu spüren. Nicht nur dank dem vollen Drehmoment ab dem ersten Tritt aufs Playpedal. Sondern auch weil der Zweisitzer diesen wunderbar kleinen Wendekreis hat, der selbst in engen Citystraßen dafür sorgt, dass man in einem Rutsch wenden kann. Wie beim Autoscooter eben. Und das macht noch mehr Spaß, wenn das Verdeck offen ist. Und noch was: Im ADAC Ecotest haben die Smart-Modelle fortwo, fortwo Cabrio und forfour fünf Sterne bekommen – für ihren geringen Verbrauch inklusive der anfallenden Emissionen im Kraftwerk.

Kleiner Vollelektrischer mit Parkplatzgarantie: Smart fortwo EQ © Daimler
Kleiner Vollelektrischer mit Parkplatzgarantie: Smart fortwo EQ © Daimler

BMW 2er Cabrio

Leichtigkeit und Eleganz, Kraft und Inspiration verspricht BMW für das 2er Cabrio. Und damit verspricht der Premium-Hersteller nicht zu viel. Wer oft offen fährt, weiß, dass es gegen Abend manchmal doch recht kühl werden kann. Da ist man dankbar für das Open-Air-Paket von BMW, das nicht nur den Musikspaß beim Cruisen über Land erhöht, weil es Höhen fein auflöst und sie mit dem satten Volumen bei tiefen Tönen auf das BMW 2er Cabrio abstimmt: Der Windschutz, der zum Paket gehört und hinter den Sitzen angebracht werden kann, hält den Wind nicht nur fürs Musikhören draußen. Und die Lenkradheizung ist auch angenehm – schließlich möchte man das Verdeck ja nicht schließen, nur weil die Sonne untergeht.

Das 2er Cabrio als Jubiläumsfahrzeug im BMW-Werk Sachsen: Ein M240i Cabrio war 3.000.000ste BMW „made in Sachsen“ © BMW
Das 2er Cabrio als Jubiläumsfahrzeug im BMW-Werk Sachsen: Ein M240i Cabrio war 3.000.000ste BMW „made in Sachsen“ © BMW

Ford Mustang

Die Dachfrei-Version des legendären Muscle-Cars taugt nicht nur für den Sommer, sondern gilt als ganzjahres- und alltagstauglich. Einige Neuerungen brachte das Facelift: LED-Licht serienmäßig, die Motorhaube wölbt sich etwas sanfter und an der Frontpartie gibt es sportive Lufteinlässe. Trotzdem: Der Mustang ist und bleibt eine Legende – und zwar eine mit wunderbarem Retro-Feeling.

Mercedes AMG GT

Wer’s besonders sportlich mag, greift zum Roadster. Der Mercedes AMG GT ist einer davon. Einer mit klassischen Sportwagen-Proportionen: lang nach vorne gezogene Motorhaube, kurzes Heck und trotzdem eine harmonische Linienführung wie ein Coupé. Neu: Heckdiffusor, verchromte Doppeltrapez-Endrohrblenden und LED-Nebel- und Rückfahrleuchten mittig platziert – ganz wie im Motorsport. Das Stoffverdeck gibt’s übrigens außer in schwarz auch in beige oder rot. Einsteigen bitte!

Mini

Brexit hin, Brexit her, wir lieben trotzdem vieles, das aus Großbritannien stammt oder zumindest very British daherkommt. Die Beatles. Die Queen. John le Carrés Spion, der aus der Kälte kam. James Bond. Und den Mini. Und alle Mini Cabrioversionen. Wenn  das Dach offen ist, fühlen wir uns dank der direkten Lenkung wie im Gokart. Aber eigentlich brauchen wir die Hektik nicht. Denn wie die Briten behalten wir immer die Ruhe. Ach so, die LED-Heckleuchten sind im Union Jack Design. Was sonst. Very British.

Mit dem MINI John Cooper Works Cabrio an der Küste entlang – das macht nicht nur in Großbritannien Spaß © BMW
Mit dem MINI John Cooper Works Cabrio an der Küste entlang – das macht nicht nur in Großbritannien Spaß © BMW

Porsche 911 Targa 4

Die Ikone. Das Original. Die Silhouette ist seit 1963 fast unverändert. Den Targa-Sicherheitsbügel entwickelten Ingenieure bei Porsche schon 1965, der Name erinnert an das legendäre Rennen in Targa-Florio. Und Targa ist eine von Porsche eingetragene Marke. Die neuen Modelle tragen Bügelblenden aus Aluminium und seitlichen Kiemen – und natürlich den Original-Targa-Schriftzug. Das Dach ist ein schwarzes Stoffverdeck, die Heckscheibe aus Verbundsicherheitsglas bleibt wie bei einem Targa üblich, immer stehen. Wir lieben aber auch alle anderen Porsche Cabriolets: Den 718 Boxster oder 718 Spyder. Selbstverständlich hätten wir sie gern alle drei.

Beim Targa bleibt die Heckscheibe stehen, wenn das Verdeck geöffnet wird © Porsche
Beim Targa bleibt die Heckscheibe stehen, wenn das Verdeck geöffnet wird © Porsche

VW T-Roc 1.0 TSI

Das T-Roc Cabrio ist derzeit das einzige Cabriolet von Volkswagen. Dafür ist es aber das erste Crossover-Cabriolet in der Kompaktklasse: erhöhte Sitzposition wie beim SUV, aber das Freiheitsgefühl eines Cabrios, wenn bei offenem Verdeck der Wind um die Nase weht. Ein automatisch ausfahrendes Überrollsystem schützt die Mitfahrer im Viersitzer zusätzlich. Der T-Roc reiht sich in die Volkswagen-Tradition ein: Wie Käfer und Golf hat er ein Stoffverdeck. Ganz klassisch. Es lässt sich während der Fahrt bei Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h öffnen und schließen – genau richtig für entspannte Wochenendausflüge und Reisen, bei denen der Weg das Ziel ist. Also los damit in die Ferien!

Ganz in Volkswagen-Tradition: Wie Käfer und Golf hat der T-Roc ein Stoffverdeck © Volkswagen
Ganz in Volkswagen-Tradition: Wie Käfer und Golf hat der T-Roc ein Stoffverdeck © Volkswagen

SAIC-GM-Wuling Mini EV Cabrio

Ganz neu vorgestellt auf der Shanghai Motor Show 2021: Das vollelektrische SAIC-GM-Wuling Mini EV Cabrio vom Joint Venture des IAA-Ausstellers SAIC Motors mit General Motors und Liuzhou Wuling Motors, das Nutzfahrzeuge, Pkw und Minivans herstellt. In China soll es ab 2022 gebaut werden. Nach Europa soll es als FreZe Froggy kommen. Der Name ist eine Hommage an den Umbau eines Käfer-Cabrios des lettischen Unternehmers Leonard F. Yankelovich. Der wiederum gründete die Marke FreZe zum Vertrieb von E-Autos. Außen zeigt sich SAIC-GM-Wuling Mini EV Cabrio alias Froggy zweifarbig: Der Body Island Blue und das Dach in Sunset Red. Innen eine 13,8 kWh-Batterie aus LFP-Zellen. Wir sind gespannt!

Die IAA MOBILITY wandelt sich von einer reinen Autoshow zur internationalen Mobilitätsplattform mit vier Säulen: Dem Summit, der Conference, der „Blue Lane“ und dem innerstädtischen Open Space. Unter dem Motto „What will move us next“ steht sie für die digitale und klimaneutrale Mobilität der Zukunft. Vom 7. bis 12. September 2021 kommen die Auto-, Fahrrad- und Tech-Industrie auf der IAA MOBILITY in München zusammen.