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Die wichtigsten Apps für jede Fahrradtour

26.05.2021

Eine Tour auf dem Bike will gut geplant sein. Dank praktischer Apps gibt es nicht nur Infos zu Wetter oder Streckenprofil – im Notfall kann das Smartphone sogar Leben retten.

Unterschiedliche Wege vergleichen, Details wie Höhenprofil, Streckenlänge und gefahrene Zeit erfassen – das ist die Errungenschaft von Tracking-Apps. Sie zeichnen per GPS-Signal im Smartphone die zurückgelegten Wege auf. Mit ihnen lassen sich auch neue Wege entdecken und Routen planen, wenn man die Karten und eigene Fahrten genau studiert. Eine Nice-to-have für den täglichen Arbeitsweg und praktisch, wenn längere Touren anstehen – neben anderen wichtigen Apps.

Das Radfahren ist heute vernetzt und digitalisiert. Und nicht nur das: Es ist sicherer, effizienter und sozialer geworden. Diese Apps sollten Sie deshalb kennen, wenn Sie regelmäßig in die Pedale treten:

Für den Ernstfall

Erste Hilfe des SRKLink zum App Store / Link zum play Store

Arbeiter-Samariter-Bund BonnLink zum App Store / Link zum play Store

Malteser Erste-Hilfe AppLink zum App Store / Link zum play Store

Die Apps ähneln sich in der Anwendung und in den Funktionen, verfolgen aber alle ein Ziel: Helfen im Notfall mit wichtigen Tipps zur Wundversorgung bis hin zur Lebensrettung, wenn es wirklich ernst ist. Als analoges Add-on empfiehlt sich eine kleine Erste-Hilfe-Tasche – gibt es auch extra für Fahrradfahrer.

Standortteilen per WhatsApp oder Google Maps: Bei Solo-Touren durch die Wälder schadet es nicht, einem Freund oder Bekannten seinen Live-Standort mitzuteilen. Über die bekannten Apps WhatsApp und Google Maps geht das in wenige Schritten und spart dem Rettungsdienst im Notfall viel Zeit.

Apps wie Komoot helfen bei der Navigation. © Komoot

Für die Orientierung

Komoot: Die Karten-App aus Potsdam ist der unangefochtene Platzhirsch, wenn es um Routenplanung und Navigation im Gelände geht. Kein Wunder, denn die App ist übersichtlich, intuitiv und zuverlässig. Vor allem lebt komoot von den Nutzern, die Routen erstellen und Wege bewerten. Inspirationen liefert auch komoot selbst mit tollen Tipps für Radtouren jeder Art.

Trailforks: Die App Trailforks ist der Komoot-Herausforderer. Das Design erinnert ein wenig an Webseiten aus den 90ern, aber die Funktionalität ist einwandfrei. Auch diese Anwendung lebt von der Mithilfe von Nutzern, die Wege bewerten und Routen hochladen. „Trail“ ist der englische Name für Wanderweg und signalisiert, dass es hier um Fahrten im Gelände geht. Für Fahrradtouren auf befestigten Wegen nutzen Sie lieber komoot oder Google Maps.

Für die Wettervorhersage

Windy Link zum App Store / Link zum play Store

Niemand will beim Radeln nass werden ode, noch schlimmer, mit den falschen Klamotten in den Schauer fahren. Daher sollte vor der Tour immer der Blick auf eine Wetter-App fallen. Windy gehört zu den detailreichsten am Markt: Hier kann man sich beispielsweise genau die drohende Niederschlagsmenge und -art anzeigen lassen. Auch Windstärke und Windrichtung werden dargestellt. Die Wettervorhersagen werden im Dreistundentakt angegeben.

Regenradar: Für alle die, die es weniger kompliziert mögen: Ein kurzer Blick auf das Regenradar reicht meistens aus. Hier gibt es ähnliche Angebote von unterschiedlichen Anbietern. RegenRadar von WetterOnline ist eine der beliebtesten und zum Beispiel hier erhältlich.

Fürs Tracking

BikeComputer: Die von Robert Oehler programmierte App ist auf das Wesentliche reduziert: Der BikeComputer „trackt“ Fahrten und hilft bei der Navigation. Nicht mehr und nicht weniger. Dabei überzeugt die App mit adaptiven Elementen, Übersichtlichkeit und weltweit sehr gutem Kartenmaterial. Falls es zu Problemen mit der App kommt, gibt es die Möglichkeit, mit dem Programmierer direkt Kontakt aufzunehmen.

Strava: Hier wird „Tracking“ mit Elementen, wie man sie aus sozialen Netzwerken kennt, geschickt kombiniert. Strava gilt als die erfolgreichste Sport-App in dem Bereich, mit weltweit 73 Millionen Usern. Hier sind auch Profis aktiv, die ihre Fahrten in Wettkämpfen aufzeichnen. Das Spannende an der App ist, dass aktive User sich gegenseitig motivieren, sich über die App verabreden und zusammen fahren können. In der Basis-Version zeichnet Strava aber vor allem die Fahrten auf, ermöglicht es den Fahrer:innen Routen zu planen und auf bestimmten Abschnitten persönliche Bestzeiten zu vergleichen. Das motiviert ungemein und hilft dabei, andere User zu treffen.

Per genauem Tracking kann man seine Radtour genau nachvollziehen. © Strava

Für Regen und Sturm

Zwift: Die beste Möglichkeit, schlechtes Wetter zu nutzen, ist Zwift. Hier kann man mit einem smarten Rollentrainer, seinem Fahrrad und einem Bildschirm auf realistisch nachgebauten digitalen Strecken oder Phantasiewelten gegen andere User auf der ganzen Welt antreten – oder eben mit Freunden, die auch keine Lust haben, nass zu werden. Alternativen dazu sind Programme wie RGT-Cycling und die Fitness-Plattform Peloton.

Die IAA MOBILITY wandelt sich von einer reinen Autoshow zur internationalen Mobilitätsplattform mit vier Säulen: Dem Summit, der Conference, der „Blue Lane“ und dem innerstädtischen Open Space. Unter dem Motto „What will move us next“ steht sie für die digitale und klimaneutrale Mobilität der Zukunft. Vom 7. bis 12. September 2021 kommen die Auto-, Fahrrad- und Tech-Industrie auf der IAA MOBILITY in München zusammen.