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Bike-Highlights und Premieren der IAA MOBILITY

08.09.2021

Zahlreiche Neuheiten und Innovationen auf zwei Rädern (oder manchmal auch mehr) sind im Bike-Bereich des Summit sowie im Open Space zu bestaunen. Hier finden Sie eine große Auswahl.

Vom 7. bis 12. September zeigt die IAA MOBILITY in München Lösungen für die Mobilität der Zukunft. Fahrräder werden dabei immer wichtiger. Die Konsumenten teilen die Begeisterung und kauften nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbandes, dem zentralen Organ der Branche, im ersten Halbjahr 2021 deutschlandweit schätzungsweise 2,75 Millionen Fahrräder.

In den Hallen B5 und B6 stellen sich verschiedene Marken vor. Hinzukommt kommt der Open Space Extended mit einem großen Testgelände mit Steilkurven, Hindernissen und unterschiedlichen Bodenbelägen. Hier sind die Highlights der einzelnen Aussteller:

ABUS

Mit der ABUS SmartX-Technologie wird das Smartphone zum Schlüsselersatz. Hierbei überträgt ABUS den Sicherheitsanspruch an physische Produkte gleichermaßen auf digitale Technologien.  Basis ist eine eigenständige, auf Bluetooth basierte Kommunikationstechnologie, die den Schlüssel auf eine sichere Art und Weise „digitalisiert“. Die SmartX-Technologie ist bereits bei einer Vielzahl an Produkten von ABUS im Einsatz und kann als integrierbares Softwareprodukt auch bei Lösungen anderer Hersteller genutzt werden. 

© ABUS

Ampler

Die unisex Modelle des Direktversenders sind zunächst kaum als Pedelec zu erkennen: Der Akku versteckt sich im Unterrohr. Die urbanen Commuter Stellar und Stout (17,1 kg) sind auf Komfort und Vielseitigkeit in allen Fahrsituationen. Dank Gepäck­träger, werden sie im Handumdrehen vom Stadtflitzer zum Packesel und meistern den Weg zur Arbeit ebenso zuverlässig, wie den Wocheneinkauf. Beide Modelle fahren mit 9-fach Schaltwerk hydraulischen Scheibenbremsen und pannensicheren Reifen sowie StVO-konform.

© Ampler

Bergamont

Das Thema SUV ist auch bei den Fahrrädern angekommen: Das Bergamont E-Horizon Premium SUV vereint Alltagstauglichkeit mit der Möglichkeit, auch Offroad zu fahren. Pannensichere Bereifung, eine Vierkolben-Scheibenbremse und das neue Bosch Smart System mit Performance Line Motor und 750Wh-Batterie lassen das Rad komfortabel dahingleiten.

© Bergamont

Bosch

Die jüngste Ausbaustufe der Pedelec-Antriebe namens Smart System steht im Mittelpunkt des Messe-Auftritts. Dazu gehören eine neue Konnektivitätstechnik samt Smartphone-App, eine neue Display- und Bedienlösung sowie ein mächtiger 750-Watt-Intube-Akku. 

Bulls

Das Bulls Sonic Evo EN SL Daytona ist auf 50 Stück limitiert und kommt mit einer noblen Ausstattung daher. Es wiegt kaum über 20 Kilo, hat dennoch einen 85 Nm starken Motor, einen 750Wh-Akku – viel Leistung bei wenig Gewicht. Der Trick: Viele Carbonteile, beispielsweise auch die Umschalung des Akkus. 

© Bulls

Cannondale

Das Onroad/Offroad-E-Bike Tesoro Neo X ist eine vollausgestattete Trekking-Maschine und spricht eine urbane Zielgruppe an – und dank 750Wh-Akku bringt es auch noch ordentlich Power mit.

© Cannondale

Canyon

Vier Räder wie ein Auto, aber technisch ein Pedelec – nur mit Kabine: Das Future Mobility Concept will den Verkehr der Zukunft aufmischen. Es bietet Schutz vor Wind und Wetter, Platz für einen Fahrer plus ein Kind bzw. Gepäck und dank eines Sicherheitskonzepts auch Schutz vor allen Eventualitäten. Die Frage ist laut Canyon nicht, OB es in Serie kommt, sondern WANN: Voraussetzung sind gesetzliche Regelungen für die Zulassung.

© Canyon

Chike

Das Chike e-Cargo ist das kompakteste 3- rädrige Lastenrad auf dem Markt. Es eignet sich äußerst gut den gewerblichen Zweck und wenn viel transportiert werden soll. Durch die Neigetechnik und Federung der Vorderräder fährt das Rad stets kippsicher und kann auch auf unebenem Terrain, Kopfsteinpflaster oder in schnellen Kurven mit einem sicheren Fahrverhalten punkten – auch bei hoher Zuladung. Besonders geeignet ist dieses Lastenrad vor Allem für den urbanen Verkehr und kürzere Strecken.

Coboc

Das Unternehmen aus Heidelberg produziert schlanke E-Bikes. Neu am Start ist unter anderem das Merano TPZ mit Trapezrahmen. Spannend: Das Coboc Circular Concept. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft probiert Coboc aus, wie auch E-Bikes nachhaltiger werden können. Eines der Ergebnisse: Die Coboc Power Unit, ein mobiler Energiespeicher aus ausgedienten E-Bike-Akkus. Denn diese haben in der Regel immer noch mehr als 70 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität. Mit 530Wh aus der Power Unit lässt sich beispielsweise ein Notebook knapp neun Tage betrieben.

© Coboc

Conway

Komfort, Fahrsicherheit, ein starker Motor: Das Cairon SUV FS 627 bietet eine Kombination aus all diesen Punkten. Tiefer Durchstieg, eine Hinterbaufederung und die breiten Reifen machen auch längere Touren einfach.

© Conway

eflow

Die junge Fürther E-Bike Marke eflow zeigt unter anderem das UM-2 Classic. Hier trifft Klassik auf Moderne, Design auf Technik, traditionelle auf neue Mobilität. Der Look der 60er Jahre kommt in die Gegenwart! Von Norbert Haller in Berlin designt, vom eflow-Produzenten gefertigt und durch hochwertige Komponenten ergänzt. Mit ContiTech-Motor, 250 Watt Motorleistung und 604 Wh-Akku.

© eflow

Evoc

Der Weltmarktführer für Rucksäcke mit Rückenprotektor, stellt den weltweit ersten Fahrrad-Rucksack mit integriertem Airbag vor: Der COMMUTE A.I.R. PRO 18-Rucksack vereint den Schutz der innovativ-integrierten Airbag-Technologie mit dem integrierten LITESHIELD-PLUS-Rückenprotektor. Damit sind bei einem Sturz nicht nur die Wirbelsäule, sondern auch der Nacken-, Schulter-, Schlüsselbein- sowie Brustbereich bestmöglich geschützt. Erhältlich ist er ab Frühling 2022.

© Evoc

Flyer

Das Uproc X bringt Muskelkraft und 750-Wh-Akku zusammen. Mit Carbon, 150-mm-Fahrwerk, dem neusten Panasonic Motor ist alles auf Leistung getrimmt – Gipfel und Steigungen sind kein Problem. Und das kleinere Hinterrad bringt die nötige Flexibilität.

© Flyer

Ghost

Das E-RIOT mit Carbonrahmen ist die Power-Trail-Maschine für lang anhaltenden Fahrspaß – bergauf wie bergab. Viel Leistung und sattes Drehmoment liefern ein Bosch CX-Motor der 4. Generation plus vollintegrierter Akku mit 625 Wh. Fahrwerksseitig kommen alle neuen Features zum Einsatz: TractionLink für maximalen Grip, kurze Bremswege und ein sensibles Ansprechverhalten der Dämpfung, SuperFit Geometrie für die perfekte Passform und effektives, komfortables Biken sowie die integrierte Sattelstütze mit größtmöglicher Höhenverstellung.

© Ghost

Haibike

Die AllMtn Special Edition aus Vollcarbon bietet eine hohe ePerformance: Der sportliche Yamaha PW-X2 Motor sorgt für ein natürliches Fahrgefühl und bietet mit dem 600Wh Akku mehr Reichweite. Edle Komponenten wie die SRAM XX1 Eagle Schaltung, 160mm Öhlins Federelementen und Shimano XTR M9120 4-Kolben Scheibenbremsen lassen das Herz von performanceorientierten Bikern höher schlagen.

© Haibike

Hercules

Vollgefedert und ausgestattet mit E-Power - das Nos FS 2.2 ist bereit für Einsätze im Allmountain-Sektor. Dank des Shimano EP8 Antriebs mit einem Drehmoment von bis zu 85 Newtonmetern werden Anstiege sportlich gemeistert. Die nötige Energie liefert der große 630Wh-Akku, der auch anspruchsvolle Touren mit vielen Höhenmetern möglich macht.

© Hercules

Husqvarna

 Das E-Pilen Concept ist ein elektrisch angetriebenes Zweiradkonzept für den urbanen Verkehr. Der Elektromotor der E-Pilen leistet 8 kW. Auf die Studie soll schon 2022 ein Serienmodell folgen.

© Husqvarna

i:SY

Klein – aber oho! Die Räder bei  i:SY sind zwar nur 20 Zoll groß, aber trotzdem haben auch größere Menschen Platz auf dem Rad. Die S8 Modelle sind mit einer Shimano Nexus 8-Gang Nabenschaltung ausgestattet. Zusammen mit dem Bosch Active Line Plus Antrieb ist das S8 gerüstet für den alltäglichen Einsatz. Dieses Modell wird ausschließlich mit Kettenantrieb geliefert.

© i:SY

Kettler

Das Quadriga Cargoline 11G ist ein echter Lastenprofi: 180 Kilo zulässiges Gesamtgewicht und ein extra langer Gepäckträger sorgen für viel Spielraum beim Beladen – ob Einkauf oder bis zu zwei Kinder. Der Bosch-Motor leistet 85 Nm Drehmoment und hilft beim Beschleunigen. Die Federgabel vorn und die gefederte, absenkbare Sattelstütze sorgen für viel Komfort.

© Kettler

Nicolai

Der Lückenschluss zwischen E-Bike und E-Motorrads ist das EBOXX Ultra. Bei einem Gesamtgewicht zwischen 55 und 65 Kilo bringt der Motor eine Leistung von 10 kW und 275 Nm Drehmoment. Mit einer entsprechenden Zulassung wird das Bike auf 4 kW heruntergedrosselt und kann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h auch im Straßenverkehr bewegt werden. Künftig sollen verschiedene Antriebsvarianten erhältlich sein; ob mit oder ohne Tretunterstützung. Besonderheit des Bikes: Seine Teile wurden speziell entwickelt.

© Nicolai

Pegasus

Als SUV verbindet das SAVINO EVO 12 CX die Fahreigenschaften eines Mountainbikes mit den Annehmlichkeiten eines Trekkingrads. Die besonders breiten 62mm Supero Allground Reifen mit höchstmöglichem Pannenschutz und die besonders leistungsstarke Mountainbike-Luftfedergabel sorgen für eine Kombination aus Sicherheit und Fahrkomfort. Der Gepäckträger mit iRack II System, Satteltaschenaufnahme, Federklappe und MonkeyLoad-Vorbereitung bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten.

© Pegasus

Qio

Funktional, kompakt, elektrisch: Die QiO-Fahrräder haben einen One-Size-Rahmen und lassen sich auf für eine Körpergröße von 1,65 bis 1,90 m einstellen. Mit Bosch-Performancemotor und Riemenantrieb gehört das Eins P-R zu den Topmodellen, das sich mit viel Zubehör wie passenden Gepäcktaschen und Kindersitzen erweitern lässt.

© Qio

QWIC

Innovativ ist beim Atlas Vario unter anderem die Positionierung des Akkus: Zum ersten Mal wird er vom Unterrohr ins Oberrohr verlagert. Damit präsentiert QWIC damit auch das erste E-Bike Segment mit Unisex Rahmen. Der 90 Nm starke Mittelmotor macht Fahrten  durch hügeliges und sogar bergiges Gelände möglich. Erhältlich sind auch ein Riemenantrieb und eine stufenlose Schaltung.

© QWIC

Raymon

Mit einer Masse ab 19,4 kg ist das AirRay ein echtes Leichtgewicht. Es ermöglicht agiles Handling Der speziell dafür entwickelte Air Drive powered by Yamaha wiegt 2,9 kg und unterstützt mit 50 Nm. 

© Raymon

Riese und Müller

Der Multicharger 750 ist laut Hersteller das „Schweizer Taschenmesser der E-Bikes“ Er transportiert bis zu 65 kg auf seinem Heck. Auf den verlängerten Gepäckträger passen beispielsweise zwei Kinder. Zusätzlichen Platz bietet der serienmäßige Frontgepäckträger. Dank optionaler Ausstattungsmöglichkeiten ist es für Abenteuer bestens gerüstet.

© Riese und Müller

ROSE Bikes

Das beliebteste ROSE Bike ist jetzt elektrifiziert! Das moderne Rahmendesign integriert Akku, Motor und Züge. Dank bis zu 50 mm Reifenfreiheit ist das ab 14 Kilo leichte BACKROAD+ leicht zu manövrieren. Der Shimano EP8 unterstützt die Fahrerleistung individuell und immer im richtigen Augenblick.

© ROSE Bikes

SBLOCS

Das calderas_one_classic ist das universelle und sportliche Bike. Mit 120 Liter Transport-Volumen hat es das Format, alle Anforderungen des Alltags zu bestehen. Optional mit abschließbarem und verstaubarem Deckel, Kindersitz und immer mit separater Kleinteileablage. Die sportliche Sitzposition der Basisversion lässt sich mit einer Vorbauextension um 99 mm erhöhen. Das BroseDriveT Antriebssystem erweitert den Bewegungsradius des Rads enorm.

© SBLOCS

Scott

Das Patron eRIDE ist ein Alleskönner. Es ist mit dem größten integrierten Akku und der neuesten Technologie ausgestattet. Zudem verfügt es über 160 mm Federweg vorne und hinten. Eine der größten Errungenschaften bei diesem Bike ist die Integration des größten Akkus am Markt, ohne dass das Steuerrohr beeinträchtigt wird. Der Bosch Motor kommt mit 85 Nm und bis zu 340 % Assistenz.

© Scott

Segway

Drei neue E-Roller hat Segway-Ninebot für den deutschen und österreichischen Markt konzipiert. Dabei setzt Segway-Ninebot auf unterschiedliche Ausstattungen und unterschiedliche Preise bei weitgehend gleicher Grundbauweise. Den Einstieg bildet der Segway E110S mit einer Reichweite von bis zu 75 Kilometern. Der S110SE liefert eine Reichweite von bis zu 97 Kilometern. Beide Roller leisten 1,5 Kilowatt. Der E125S kommt mit einem zweiten Akku, der die Reichweite auf bis zu 140 Kilometer erhöht. Zudem leistet das Gefährt drei Kilowatt und ist mit ABS ausgestattet.

© Segway

Simplon

Das Pride II ist ein Rennrad mit optimaler Aerodymnamik. Am Pride II fallen vor allem das flächige Steuerrohr und der weit hochgezogene Tretlagerbereich auf. Alle Leitungen und Kabel sind komplett intern verlegt, hinzu kommen der steife Lenkkopfbereich mit dem sehr kurzen Steuerrohr. Im Windkanal-Test lieferte es Topwerte.

Specialized

Ein superleichtes E-MTB mit 150 mm Federweg, das die Pedalkraft verdoppelt und sich trotzdem wie ein wendiges Trail-Bike anfühlt: Das Levo SL ist eins der leichtesten E-MTBs seiner Klasse mit schlankem, stabilem Chassis, leichtem Motor und einem innovativen Akkusystem.

© Specialized

SRAM

Die XPLR (sprich: Explore)-Collection von SRAM, RockShox und Zipp dreht sich im das Thema Gravel. Mit drei Produktgruppen von drei Marken gibt es neue technische Möglichkeiten für Rennradfahrer, Mountainbiker und Gravelbike-Fahrerinnen und -Fahrer. Dazu gehören Antriebe, Schaltwerke, Kassetten, Kurbelgarnituren, aber auch Gabeln, Federungen und Laufradsätze. 

© SRAM

Stromer

Das ST3 ist ein dynamisches S-Pedelec für den täglichen Gebrauch mit individualisierbarer Sitzposition und smarten Extras. Dazu gehören ein kraftvoller Hinterradmotor, bis zu 150 Kilometer Reichweite und Konnektivität via Smartphone.

© Stromer

Tern

Die faltbaren Räder von Tern sind Begleiter auf allen Wegen. Das Kürzel der Reihe GSD steht für „Get your stuff done“  –  mit nicht mal 1,80 Metern Länge, E-Antrieb und viel Zuladung sind ambitionierte Familien- und Warentransporte möglich. Das GSD S10 bietet auf seiner Ladefläche Platz für bis zu drei Euroboxen, der Bosch Cargo Line-Antrieb sorgt für flottes Vorankommen.

© Tern

Vello

Dieses klappbare Elektro-Fahrrad namens Vello Bike+ ist nicht nur ultra kompakt und 13,9 Kilo leicht, sondern es lädt sich auch noch selbst: Wenn es bergab geht, gebremst wird oder Rückenwind weht, wird der Motor zum Generator. Er gewinnt Strom, der in den Akku zurückgeleitet wird. Auch beim Ausrollen kann das Rad Strom gewinnen, indem der Fahrer rückwärts tritt.

© Vello

Vässla

Das Vässla Bike schließt die Lücke zwischen einem Elektro Bike, Scooter und einem E-Moped . 40 Kilometer Reichweite sind möglich, Gas gegeben wird per Drehgriff, 25 km/h Spitze.

Die IAA MOBILITY wandelt sich von einer reinen Autoshow zur internationalen Mobilitätsplattform mit vier Säulen: Dem Summit, der Conference, der „Blue Lane“ und dem innerstädtischen Open Space. Unter dem Motto „What will move us next“ steht sie für die digitale und klimaneutrale Mobilität der Zukunft. Vom 7. bis 12. September 2021 kommen die Auto-, Fahrrad- und Tech-Industrie auf der IAA MOBILITY in München zusammen.